Wer sich im Wettbewerb behaupten möchte, benötigt mehr als kreative Ideen, die über starke Bilder und kernige Headlines Zukunftserfolg suggerieren. Und die Zeiten, in denen aus der Strategie der Marketingmix abgeleitet wurde und das Internet nur ein Kommunikationskanal war, sind spürbar vorbei.
In keinem anderen Feld sind die erfolgskritischen Kompetenzen ähnlich komplex: Systematik in der Sammlung und Aggregation von Material, Empathie für organisatorische Strukturen, Klarheit in der Formulierung und Zielausrichtung, Realismus für Mitbewerber, Stärke und psychologisches Gespür bei der internen Durchsetzung.
Wir sind strategisch. Von Beginn an.
Produktive Workshops kennzeichnen zwei wesentliche Eigenschaften: Eine kreativ-offene Atmosphäre, in der alle Teilnehmer ihre besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse einbringen können sowie eine behutsame Führung, damit lösungsorientierte Arbeitsergebnisse entstehen.
In der Praxis mag es nicht immer so einfach sein. Wenn wir uns lange und intensiv mit einer Materie beschäftigen, neigen wir Menschen dazu, etwas „betriebsblind“ zu werden. In den von uns geführten Workshops versuchen wir daher ganz bewusst, den Blick der Teilnehmer wieder zu erweitern und mit neuen Perspektiven über den Tellerrand hinauszusehen.
Als Kinder der „Sesamstraße“ haben wir das Leitmotiv „Wer? Wie? Was?“ verinnerlicht. Das methodische Rüstzeug, um Analysen und Recherchen systematisch durchführen zu können, darf dabei natürlich nicht fehlen. Was wir am Ende liefern ist immer kompakt, verständlich und zeigt neben Optionen und Benchmarks auch konkrete Handlungsempfehlungen auf.
User Experience umfasst alle Erfahrungen, die der Nutzer bei der Interaktion mit einem Produkt macht. Neben dem Look & Feel und der Usability geht es zunehmend auch um den Joy of Use. Nicht zuletzt durch die stete Weiterentwicklung von Internet-Technologien, Touch-Interfaces und Multi-Gestensteuerung rückt dieser zunehmend in den Vordergrund.
Um es zu verdeutlichen: User Experience existiert selbst bei Diensten, Umgebungen und Einrichtungen. Der satte Klang einer zufallenden Mercedes-Tür fällt genauso darunter wie die Genauigkeit eines Schweizer Uhrwerks. Beides keine Zufälle, die sich auf Marke und Image auswirken.
Der englische Begriff „Accessibility“, wörtlich „Zugänglichkeit“, trifft den Sinn besser: Ein digitales System sollte für alle Menschen zugänglich sein, egal ob sie eingeschränkt in ihrem Sehen, Hören oder in ihrer Motorik sind.
Dass Unternehmen dieses Thema über die soziale Verantwortung hinaus ernst nehmen müssen, zeigen folgende Fakten: Menschen über 50 Jahre haben große Probleme mit zu kleinen, kontrastarmen Schriften oder Klickflächen. Gleichzeitig besitzt diese Gruppe ein überdurchschnittlich hohes, für den Konsum frei verfügbares Einkommen.
Schwierig zu verstehende Sprache wurde in einer aktuellen Studie der Aktion Mensch als größte Barriere für die Nutzung einer Website identifiziert. Hier sind nicht nur Menschen mit geistiger Behinderung betroffen, sondern auch viele Lese- und Schreibschwache. Barrierefreiheit ist also kein teures Sonderprogramm, sondern nutzbringend für alle Besucher einer Website. Anders ausgedrückt: ein umsatzrelevanter Wettbewerbsvorteil, den wir konsequent herausarbeiten.
Unsere Projekte wurden bereits zweifach in der Kategorie „Komplexe Recherche- und Informationsangebote“ mit dem BIENE Award ausgezeichnet. Weiterhin waren wir 2010 ein stakeholder bei der autorisierten Übersetzung der Web Content Accessibility Guidelines.
Als Interactive-Spezialist (er)leben wir die dynamischen Entwicklungen tagtäglich und leiten aus technischen Innovationen die entsprechenden Chancen und Risiken professionell ab.
Wie wird mit dem mobilen Web umgegangen? Was wird sich in den nächsten Jahren durch den neuen HTML5-Standard verändern? Und wie können Web-Services sinnvoll mit dem stationären Einkaufserlebnis kombiniert werden?
In unserem Innovation-Lab werden Prototypen für native Applikationen geschaffen, die per einstellbarer Filterkriterien passende Produkte über LEDs in Verkaufsregalen ausleuchten. Wir testen Interaktionsverhalten via RFID-Chips und deren Verzahnung mit mobilen Services. Mit unserer iPhone-Remote können Sie sogar „gebrandeten user generated content“ auf Ihre In-Store Videowall projizieren.
Das macht nicht nur Feez, sondern weckt Faszination auf zukünftige Möglichkeiten. Bei uns, bei Kunden und denen, die es werden möchten.
Das mobile Internet erreicht die kritische Masse. Schon bald werden mehr Menschen mit dem Smartphone als mit dem Computer ins Internet gehen.
Mobile Devices bedrängen die Vormachtstellung der für Personal Computer gedachten Websites. Geräte in Tablet-Form verschieben die Online-Nutzung vom eher gezielten Alleingebrauch zum sozial eingebetteten, allgegenwärtigen Nebenher-Medium. Die seit längerem gehegte Vision des Überall-Online-Seins wird so gelebte Wirklichkeit.
Mobile Anwendungen können unterschiedlich umgesetzt werden:
- Eine in HTML programmierte und browserbasierte mobile Web-App
- Eine nativ entwickelte Software-Applikation
- Beides miteinander kombiniert
Also, what´s App? Wann ist welche Umsetzung vorzuziehen? Lohnt es sich, vier eigenständige Plattformen für Website, Android, iPhone und Tablet aufzusetzen? Kann man andererseits heute schon auf den kommenden HTML5-Standard hoffen?
Antworten geben wir in Kürze mit unseren aktuell laufenden Projekten.
Die Disziplin E-Commerce hat sich in den vergangenen Jahren merklich ausdifferenziert. Sicherlich sind klassische Aufgabenstellungen wie eine transparente Nutzerführung, kurze Wege zum Produkt oder Konversionsoptimierungen immer noch relevant. Daneben gewinnen allerdings neue, komplexere Aspekte erheblich an Gewicht. Wie lässt sich ein Online-Shop synergetisch mit sozialen Netzwerken verbinden? Wie holt man mit technologischen Entwicklungen ein Maximum für den Joy of Use im Frontend heraus? Und welche Crosschannel-Maßnahmen können das Service-Design noch ergänzen?
d-SIRE kennt sich hier übrigens ausgezeichnet aus. Das beweisen E-Commerce Projekte für:
- Swarovski (Ranking of digital competence of luxury brands, 2010)
- Cyberport (Shop Usability Award, 2010; Qualitätssieger und Website-Note „sehr gut“ bei testsieger.de, 2011)
Das Hauptaugenmerk bei digitalen Projekten richtet sich auf die User Experience der Endnutzer. Zu selten berücksichtigt man Redakteure und Administratoren, die täglich im Hintergrund solche Systeme betreuen. Die Folge sind häufig lieblos zusammengeschusterte Tools, bei denen die meisten Standardfunktionen nie zum Einsatz kommen.
Wir bilden Ihre Workflows maßgeschneidert und effizient mit unseren Backend-Systemen ab und schaffen gleichzeitig große Zufriedenheit bei allen Nutzergruppen.
Jeder kennt sie: Triste Internet-Terminals, die ihr Dasein traurig in einer Geschäftsecke fristen und deren größte Zuwendung das tägliche Entstauben ist. Zurecht? Ja, denn das persönliche Einkaufserlebnis im realen Store wird kaum durch die Verfügbarkeit eines Online-Shops gesteigert. Dennoch: Wenn Kaufentscheidungen kanalübergreifend gefördert werden und gezielte Funktionen die richtigen Impulse auslösen, steht diesem Markt in den kommenden Jahren noch einiges bevor.
Einige Multichannel-Anwendungen, die wir gemeinsam mit der Parfümerie Douglas entwickelt haben, wurden im Februar 2011 sogar mit dem Innovation Award für Best Customer Experience prämiert.
Eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Kunde und Agentur setzt gegenseitiges Vertrauen voraus. Dieses wächst mit den Projekten und hängt maßgeblich von der Zuverlässigkeit der Agentur ab. Wir legen daher besonderen Wert auf:
- Klarheit und Transparenz zu jedem Projektzeitpunkt
- Einen zentralen Ansprechpartner für jeden Kunden
- Einhaltung der Budgetvorgaben bei definiertem Mengenumfang
- Sicherstellung der Qualität
Wir sind für Ehrlichkeit statt Wunschdenken und machen keine falschen Versprechungen. Erarbeiten wir einen Gesamtprojektplan, erfüllen wir ihn ohne Wenn und Aber!
Nach dem Go-Live übernehmen wir komplett oder in Teilen die Maintenance für Ihre Online-Projekte: von Landingpages über temporäre Aktionen, Flash-Animationen bis hin zu grafischen Teasern und Werbebannern.
Trotz sozialer Netzwerke bewährt sich der Newsletter weiterhin als erfolgreiches Kommunikationsinstrument. Er löst Impulse aus, hält den Kundenkontakt aufrecht und bietet im E-Commerce nach wie vor hohe Konvertierungsraten.
Von der Redaktion und Administration über den Versand bis hin zum Performance-Tracking erhalten Sie bei d-SIRE das komplette Leistungsspektrum aus einer Hand.
Zu einer überzeugenden Online-Kommunikation gehören nicht nur optische Reize. Ebenso wichtig sind Texte, die das Wesentliche auf den Punkt bringen, Bilder im Kopf erzeugen und Lust auf mehr machen. Ganz egal, ob barrierefreie Websites, Landingpages, verkaufsfördernde Newsletter oder knackige Teaser – wir bei d-SIRE finden die passenden Worte. Damit Botschaften wirksam ankommen.
Wenn schon ein Bild mehr als tausend Worte sagt, wieviel sagen dann 25 Bilder pro Sekunde?
Obwohl gute Texte inhaltlich und sprachlich überzeugen, lesen die meisten Menschen im Internet ungern lange Passagen. Lieber nimmt man die Einladung an, sich zurückzulehnen und visuell „abholen“ zu lassen. Mit Dramaturgie und einem roten Faden operieren wir deswegen bei Kampagnen, Tutorials und Produktinszenierungen mit Bewegtbild-Design. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Während sich die klassische Werbung seit jeher schwer tut, die Wirkung ihrer Maßnahmen nachzuvollziehen, ist das Internet geradezu prädestiniert dafür: Jeder Seitenaufruf und jeder Klick ist messbar. Die Quellen des Besuchertraffics und die Punkte, an denen Besucher abbrechen, können nachvollzogen werden. Selbst die Verteilung von Aufmerksamkeit auf einzelne Seitenbereiche ist mit einfachen Mitteln messbar.
Wir evaluieren die adäquate Web-Tracking-Software und unterstützen Sie bei der Entwicklung entsprechender KPIs. Auf dieser Basis lassen sich die gesammelten Daten aggregieren und interpretieren, um so konkrete Handlungsoptionen abzuleiten.
Jeder, der Online-Business professionell betreibt, muss ständig nachjustieren.
Es bedarf aber nicht immer großer Maßnahmen: Auch das Drehen an vermeintlich kleinen Stellschrauben hat große Auswirkungen. Beispielsweise die Optimierung einer Landingpage im Ganzen oder die Platzierung und Farbgebung eines Call-to-action-Buttons im Detail. Eine 0,2 %ige Steigerung innerhalb des Checkout-Prozesses dürfen Sie sich selbst gerne hochrechnen.
Auf Grundlage analytischer Daten erarbeiten wir Vorschläge zur sogenannten Mikrooptimierung. In AB- oder Multivarianztests werden diese Ideen im Live-Betrieb empirisch überprüft und tragen so zur konsequenten Verbesserung Ihrer Performance bei.
Social Media
Ein soziales Medium war das Internet von Anfang an. Schon seit den 70er Jahren – also lange vor der massenhaften Verbreitung durch das World Wide Web in den 90ern – kommunizierte man per E-Mail oder diskutierte im Usenet, dem Vorläufer heutiger Online-Foren.
Was heute als Social Media eine neue Dimension bei der Internet-Nutzung erlangt hat, fing bereits vor Jahren mit Plattformen wie Flickr, YouTube oder auch dem deutschen Open BC als Web 2.0 an. Das Prinzip der Vernetzung und deren Auswirkungen sind fest verankert. Damals wurden die Web-Evangelisten eher noch belächelt als sie das propagierten.
Mittlerweile werden Informationen mittels RSS oder APIs ausgetauscht und dezentralisiert. Videos werden von externen Plattformen auf der eigenen Site eingebettet und viral verbreitet. Die persönlichen Befindlichkeiten werden zum omnipräsenten Datenfeed und die Kommunikation per E-Mail erscheint irgendwie altertümlich.
Zu den enormen Möglichkeiten, Botschaften mit höchster Geschwindigkeit in Netzwerken zu veröffentlichen, gesellen sich jedoch eine Reihe von Gefahren. Denn unternehmerisches Handeln weist eine noch nie da gewesene Transparenz auf.
Insofern ist Social Media sicher weit mehr als nur ein zeitgemäßes Werbetool. Es greift tiefer in die Unternehmenskommunikation (Marketing, Kommunikation, PR, HR, Vertrieb, Customer Service) und auch –organisation (z.B. Wissensmanagement) ein. Wie performant es für den Online-Vertrieb ist, muss noch bewiesen werden. Aber zumindest können wir uns alle freuen, dass das Internet wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden hat: Information, Kommunikation und Mitmachen.
Unsere Applikation für den Welt-Aids-Tag, die innerhalb weniger Tage sechsstellige Nutzerzahlen erreichte, wurde übrigens von facebookmarketing.de als Best Practice für die Nutzung sozialer Netzwerke für Dialogkampagnen bezeichnet.